Steinzeit an Schulen

„Wie wichtig saarländische Schülerinnen und Schüler dem Saarland sind, wissen wir nicht. Was wir wahrnehmen ist, das wir nicht an der Spitze der Prioritätenliste stehen.“ so Florian Weimann, der Vorsitzende der Landesschülervertretung des Saarlandes in dem erneuten Aufruf, die Schulqualität im Saarland zu verbessern. „Mit Neunkirchen prüft nun eine weitere saarländische Stadt freies W-LAN, das ist auch gut so! Was in anderen Teilen Deutschlands längst der Fall ist, muss jetzt endlich im Saarland umgesetzt werden, um ein Leben im Saarland auch für junge Menschen attraktiv zu machen !“, so Weimann weiter. „Dabei vergessen Land, Kreise und Kommunen offenbar, dass Schülerinnen und Schüler, ein nicht unerheblicher Teil dieser Menschen sind. Das spüren wir an den fehlenden Möglichkeiten in Schulen modern und effizient zu arbeiten. Zum Beispiel sind Recherchen gar nicht erst möglich sind, weil das Internet fehlt oder nicht funktioniert! Wir fordern deshalb erneut auf, unsere Schulen endlich zeitgemäß auszustatten. Bevor Städte wie zum Beispiel St.Wendel mit freiem W-LAN auszustatten, muss doch gewährleistet sein, dass an Schulen, für die der Kreis und die Kommune verantwortlich sind, das W-LAN funktioniert. Das wäre nebenbei bemerkt wesentlich weniger Aufwand!“ Nach einer Pressemitteilung letzter Woche zur unzureichenden IT- Austattung an Schulen äußert sich nun die Landesschülervertretung erneut mit Empörung darüber, dass brisante Themen, die saarländische Bildung betreffend einfach totgeschwiegen werden. „Deutschland ist kinderfeindlich. Wir müssen anfangen die Prioritäten anders zu setzen, wenn wir da was verändern wollen! Ein erster und wichtiger Schritt, wäre daher der Breitband und W-LAN Ausbau an Schulen. Zumal der Ausbau einer Schule mit W-LAN sich wesentlich einfacher gestalten dürfte, als der einer ganzen Stadt.“ Nun liege es vor allem an den Schulträgern dieser Forderung nachzukommen. Die Landesschülervertretung pocht hier auf Verständnis. 1